Unternehmen sollen nachhaltig geführt werden.

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Leider gibt es Unternehmen die nicht nachhaltig denken sondern auf Gewinnmaximierung aus sind. Die Bankenkrise und auch die Euro Krise sind die Kinder dieser Geschäftspolitik. Aus meiner Sicht muss das Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen gestärkt werden. Unternehmen sollen daran gemessen werden, wie sie die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung verfolgen. Es ist erforderlich, das Unternehmen so geführt werden, dass es auf Dauer Bestand hat. Das Finanzen, Human- und Sozial- sowie Naturkapital dürfen sich nicht ersatzlos aufzehren.

Einen Mindestlohn von 3‘800 CHF lehne ich ab. Ich bin dafür dass es in den Branchen Lohnfestlegungen gibt, damit die Leistung auch entsprechend bezahlt wird. Ein Lohndumping darf es nicht gehen. Auch die Festlegung eines höchsten Lohn auf das Maximal dem Zwölffachen des kleinsten Lohnes in einem Unternehmen ist für mich zu sozialistisch. Damit würde die Chefs weniger als 500‘000 CHF verdienen. Diese Praktik würde aber dazu führen, dass wir die besten Manager verlieren. Unser Land hat kein Rohstoff. Der einzige Rohstoff ist die Bildung und unsere innovative Wirtschaft. Dafür brauchen wir die besten Köpfen.

Unser Land braucht neue Unternehmer. Jeder der eine guten Businessplan hat, soll seine Idee verwirklichen können. Er darf nicht zuviele Hindernisse vorfinden. Daher bin ich gegen eine Mindeststeuer für neue Unternehmen, die noch keinen Gewinn erwirtschaftet haben. Firmen sollen optimale Voraussetzungen haben damit sie Gewinn erwirtschaften können. Der Staat darf die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs nicht beeinträchtigen. Ein Versorgungsstaat wo die Eigenverantwortung und Initiative der Bürger gelähmt ist darf nicht das Ziel sein. Der Staat soll nur bei allgemeinen Interesse durch aktive Eingriffe in die Wirtschaft das Marktgeschehen ergänzen. Dies ist dann der Fall wenn sich einzelne Unternehmen auf Kosten der Bevölkerung bereichern oder das Überleben des Staates in Gefahr ist. Daher bin ich beispielsweise für die „too big to fail“ Verordnung. Ein Niedergang einer der Grossbanken CS und UBS brächte unsere Wirtschaft und die Schweiz als eigenständiger Staat in grosse Bedrängnis. Hier braucht es Regulationen damit genügend Eigenkapital und Reserven in den Banken sind. Leider wären diese ohne den Eingriff des Staates nicht vorhanden. Nichts-systemrelevante Banken dürfen aber nicht benachteiligt werden.

Ausserdem müssen die administrativen Aufwände durch den gezielten Einsatz der Informationstechnologie reduziert werden. Hier sollte aber nicht jede Gemeinde ihre Lösung haben, sondern gemeinsame auch kantonsübergreifende Lösungen eingesetzt werden. Damit werden die administrativen Kosten beim Staat reduziert und die Firmen profitieren von optimalen Lösungen und tieferen Kosten.

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