Lebensarbeitszeit statt Rentenalter 67

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Ich bin gegen eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre sondern für eine Lebensarbeitszeit.

Jede Bürgerin und jeder Bürger soll mindestens 40 Jahre arbeiten. Je nach Lebenserwartung gilt es diese Zahl anzupassen. Der Militär- und Sozialdienst sowie das Aufziehen der Kinder sowie Pflegezeit gilt dabei als Arbeitszeit. Falls einem Arbeitnehmer unverschuldet gekündigt wurde, wird ihm für die Stellensuche von 6 Monaten diese Zeit als Arbeitszeit angerechnet.

Damit kann der Arbeiter mit 60 Jahren seine Pension geniessen. Er hat seit seinem zwanzigsten Lebensjahr ins Rentensystem eingezahlt und körperlich gearbeitet. Der Akademiker der nach ausführlich Studium erst mit 30 Jahre ins Berufsleben geht, geht damit erst mit 70 Jahre in Rente. Das Studium und die Lehre werden nicht mehr angerechnet. Damit wird der Studierende und Lehrende vom AHV Beitrag entlastet. Der Aussteiger muss je nach dem noch ein paar Jahre dran hängen oder erhält eine kleinere Pension. 

Dies bietet mehr Gerechtigkeit für den Arbeiter der sehr früh mit dem Arbeiten beginnt. Ausserdem ergibt sich dafür mehr Autonomie in der individuellen Lebensplanung. Eine Alternative zu dieser Lösung wären Rentenalter pro Berufsgruppen. Ein körperlich Arbeitender kann damit früher die Rente geniessen. 

 

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